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Auszubildende hält Robbenroboter in der HandAuszubildende hält Robbenroboter in der Hand

Projekte

Junge Frau im Simulationsanzug liest Zeitung

GERontologischer Testanzug

GERT steht für „GERontologischer Testanzug“. Das ist ein nach wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelter Alterssimulationsanzug, der ein Alter von 30 bis 40 Jahren mehr als in der Realität vortäuscht. Das Ziel? Den Lern-Transfer unserer Studierenden und Auszubildenden zu unterstützen. Sie können so einzelne Fähigkeiten, Sinne oder eine ganzheitliche Erfahrung als älterer Mensch nachempfinden. Dieses Erleben ist für das pflegerische Setting sehr nützlich. Die Simulation bietet die unterschiedlichsten Erfahrungen an, die mit dem Alter assoziiert sind.

Robbe PARO – der sozial-interaktive Roboter

Die Roboter-Robbe PARO (personal robot) ist ein sozial-interaktiver Roboter. Er unterstützt bei der Betreuung älterer und demenzkranker Menschen.

Der demografische Wandel und die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen fördern den Einzug von Technik und Robotik in die Pflege weltweit. PAROs  Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Er beruhigt und reduziert so Stress, er aktiviert und stimuliert, wirkt positiv auf das Erinnerungsvermögen, fördert die Kommunikation und unterstützt bei der Biografie-Arbeit. All dies führt zu einer Steigerung des Wohlbefindens und letztendlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität.

Warum aber gerade eine Robbe? Niemand weiß, wie sich Robben in der Natur verhalten und daher kann es zu keinen falschen Verhaltenserwartungen kommen. PARO imitiert die Stimme eines realen Robbenbabys, Berührungssensoren erfassen jeden Kontakt. Er schnurrt, wird er gut behandelt und wehrt sich durch Schütteln, wird er zu fest gedrückt. Eingebaute Mikrofone und eine Spracherkennungssoftware machen eine Differenzierung von bis zu 50 Stimmen und das Erkennen des eigenen Namens möglich . So blickt PARO in die Richtung, aus der er gerufen wird. Schläft PARO, kann er etwa durch einen Fotoblitz geweckt werden. Das machen Lichtsensoren möglich. Die Roboter-Robbe übernimmt keine Pflegetätigkeiten, sie unterstützt jedoch auch in Wien bereits zahlreiche Pflegepersonen bei der Betreuung älterer und demenzerkrankter Menschen.